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Wir übernehmen Verantwortung – im Dienst von Mensch & Natur.

Umweltschutz & nachhaltiges Engagement im Asdonkshof

Bereits bei der Konzeption unserer Anlage vor mehr als 25 Jahren spielten Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle. Diese Prioritätensetzung haben wir bis heute beibehalten, wo sie angesichts des Klimawandels wichtiger denn je geworden ist. Deswegen tun wir auch weiterhin unser Bestes, um unseren Teil zu einer lebenswerten Zukunft beizutragen. Das wird vor allem in den folgenden Bereichen unserer Arbeit sichtbar:

ENERGIE

Umweltbewusster Betrieb & Strom für die Region

Die ausgeklügelten Umwandlungsprozesse unserer thermischen Abfallbehandlungsanlage machen den Asdonkshof zu einem wichtigen Strom- und Fernwärme-Lieferanten der Region. Rund 100.000 Megawattstunden werden jährlich ins Stromnetz eingespeist – was dem durchschnittlichen Verbrauch von knapp 80.000 Personen entspricht. Aufgrund der Zusammensetzung der verbrannten Abfälle ist der Strom etwa zur Hälfte biogenen Ursprungs und verdrängt damit zu einem Teil die umweltschädliche Energie aus fossilen Brennstoffe aus unserem Stromnetz.

Darüber hinaus wird unsere gesamte Anlage zu großen Teilen über die selbst erzeugten Energie versorgt – unterstützt durch eine weitflächige Photovoltaikanlage mit einer Kapazität von rund 200.000 Kilowattstunden. Außerdem achten wir darauf, den Verbrauch innerhalb des Unternehmens möglichst effizient zu gestalten. Dafür führen wir alle vier Jahre ein umfangreiches Energieaudit mit einem unabhängigen Gutachter durch und nutzen auch bei den sehr positiven Ergebnissen jede neue Erkenntnis für weitere Verbesserungsschritte. So konnten wir beispielsweise in der Vergangenheit die Straßenbeleuchtung auf dem gesamten Gelände auf LED-Technik umstellen (Ersparnis: ca. 42 KWh), ebenso wie die Beleuchtung im Müllbunker, die aufgrund fehlenden Tageslichts durchgängig benötigt wird.

 

EMISSIONEN

Saubere Arbeit auf ganzer Linie – auch und gerade in der Müllverbrennung

Beim hohen Rauchausstoß unserer Anlage ist die Frage natürlich absolut nachvollziehbar – gerade wenn Sie von Bürger:innen aus der direkten Umgebung des Asdonkshofs kommt: Ist das in irgendeiner Weise schädlich? Keine Sorge! Denn hier können wir guten Gewissens antworten, dass unsere Anlage die aus gutem Grund bestehenden gesetzlichen Grenzwerte nicht nur zuverlässig einhält, sondern auch wirklich nur einen Bruchteil davon überhaupt beansprucht. So machen die meisten der 2020 gemessenen Mittelwerte nur 0,08 bis 4,0 Prozent der gesetzlich zugelassenen Höchstwerte aus. Lediglich Stickstoffmonoxid liegt mit 94,95 Prozent nur leicht darunter. Was aber daran liegt, dass es sich hier um eine sogenannten Regelgröße handelt, die bewusst auf diesem Niveau gehalten wird, um den Ausstoß anderer Stoffe nicht zu erhöhen.

Dass der Asdonkshof so emissionsarm agieren kann, ist vor allem der Voraussicht und Investitionsbereitschaft beim Bau der Anlage zu verdanken. So gehört die aufwändige Rauchgasreinigung noch immer zu den besten in ganz Europa. Natürlich spiegelt sich das dahinterstehende Umweltbewusstsein auch in den anderen Bereichen unserer Anlagentechnik wider: Wo während des Betriebs Staub entsteht – beispielsweise bei Verladetätigkeiten oder an der Siebtrommel – wird er direkt abgesaugt und die Luft über eine spezielle Filteranlage gereinigt. Damit arbeitet unsere Abfallentsorgungsanlage wesentlich sauberer als die meisten Versorgungsbetriebe. Zum Schutz der Region und unserer Mitarbeiter:innen für uns der einzig richtige Weg.

Wünschen Sie genaue Zahlen? Dann finden Sie hier unsere jährliche Veröffentlichung der Emissionswerte:

Öffentliche Bekanntmachung der Emissionen gem. Bestimmung 6.13 des Planfeststellungsbeschlusses

ABFALL

Perspektivwechsel: Abfall als wertvolle Ressource

Als Abfallentsorgungszentrum haben wir zwar nicht in der Hand, wie viel Müll jährlich entsteht – aber was damit passiert, können wir sehr wohl beeinflussen. Und diese Gelegenheit nutzen wir mit all unseren Möglichkeiten: Indem wir sorgfältig sortieren und verwerten, Biomüll in einem höchst effizienten Verfahren kompostieren und selbst aus Klärschlamm noch wertvollen Brennstoff gewinnen. Was dann noch übrigbleibt, wird über unsere thermische Abfallbehandlungsanlage in Energie umgewandelt und in Form von Strom und Fernwärme weitergeleitet. So können wir den durch Müll verursachten Umweltschaden zumindest stark reduzieren. Nichtsdestoweniger sind wir im Asdonkshof selbst sorgsam darauf bedacht, Abfall nach Möglichkeit zu vermeiden. Und sind dankbar für alle Bürger:innen, die sich hier ebenfalls sehr bewusst zuliebe unserer Umwelt verhalten.

 

KLIMASCHUTZ

Für die Kommune – für den Klimaschutz

Unsere vielfältigen Aufgaben in der Abfallentsorgung und Energiegewinnung verstehen wir als wichtigen Bestandteil des Klimaschutzes am Niederrhein – weswegen wir uns im Jahr 2018 dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) verpflichtet haben. Dabei tragen wir unter anderem auf folgenden Wegen zum Klimaschutz bei:

  • emissionsbewusster Betrieb unserer Abfallentsorgungsanlage
  • Stromerzeugung und Einspeisung ins Netz – wobei der erzeugte Strom zu fast 50 % biogenen Ursprungs ist und damit fossile Quellen vom Markt verdrängt
  • Betrieb einer weitflächigen Photovoltaikanlage mit Einspeisung ins Stromnetz

Darüber hinaus pflegen wir einen offenen Austausch zu Umweltthemen – sowohl innerhalb des Teams als auch im Gespräch mit Außenstehenden oder im Zuge von Aktionen. Und unterstützen klimafreundliches Verhalten durch Programme wie zum Beispiel das motivierende Bike-Leasing für unsere Mitarbeiter:innen.

SYSTEME

Hervorragende Systeme für ein Höchstmaß an Sicherheit

Das wir so umweltbewusst und effizient agieren können, liegt natürlich auch am hohen technischen Standard unserer Anlage. So ist es sogar festgeschriebene Voraussetzung für den Asdonkshof, dass wir ausschließlich sogenannte „Beste verfügbare Techniken“ (BVT) verwenden. Denn auf diese Weise können wir den möglichst emissionsarmen und sicheren Betrieb gewährleisten.

Was das im Detail bedeutet, ist für Außenstehende oft erstaunlich: So verfügt die Anlage über einen extrem hohen Automatisierungsgrad mit insgesamt 21 aktiven Automatisierungssystemen und wird über das Leitsystem SPPA-T3000 von Siemens Energy gesteuert, das dabei über 16.000 Signale parallel verarbeiten kann. Außerdem spielt das Thema Sicherheit eine zentrale Rolle, weswegen wir ausschließlich mit den neuesten Software-Versionen arbeiten und unsere Stromversorgung auf ein zuverlässiges Backup aus mehreren Notstromaggregaten zurückgreifen kann. Dadurch können wir den Betrieb selbst in außergewöhnlichen Situationen aufrechterhalten und die volle Sicherheit für das Firmengelände und die weitere Nachbarschaft wahren.

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