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Schlackenaufbereitung

Was geschieht nach der Müllverbrennung? – Schlackenaufbereitung

Bei der thermischen Abfallbehandlung löst sich der Müll natürlich nicht komplett in Rauch auf, sondern hinterlässt Verbrennungsreste, die ungefähr ein Zehntel des ursprünglichen Volumens ausmachen. Dieses Restprodukt wird „Schlacke“ genannt und entsteht aufgrund der hohen Temperaturen, bei denen sich die Asche in kleine poröse Brocken verwandelt, die an Feinschotter erinnern. Am Asdonkshof bereiten wir die Schlacke sorgsam auf, weil das Gemisch noch immer verwertbare Metalle enthält. Um sie zielsicher herausfiltern zu können, verläuft die Schlackenaufbereitung in drei Schritten:

Drei Phasen der Schlackenaufbereitung

1.      Trennung in Grobfraktion und Feinfraktion

Das geschieht über einen sogenannten Stangensizer, der zunächst die größten Bestandsteile aussortiert. Der Rest der Schlacke wird anschließend über eine Siebanlage in Grob- und Feinfraktion unterteilt. Die Feinfraktion beschreibt dabei Bestandteile mit einer Korngröße von maximal 4 cm Durchmesser. Von diesen Bestandteilen können nun mithilfe eines Magnetabscheiders die Eisenanteile getrennt und der Wiederverwertung zugeführt werden.

2.      Zerkleinerung der groben Bestandteile

Die Grobfraktion wird im weiteren Verfahren zerkleinert, woraufhin mittels Windsichtung über einen Luftstrom Leichtstoffe sowie über die Magnetabscheidung Eisen und Nicht-Eisen-Metalle herausgefiltert werden können.

3.      Nachsieben & Wirbelstrom-Verfahren

Die nun noch übrig gebliebenen Bestandteile werden nachgesiebt, um anschließend über eine Wirbelstromanlage jene Stoffe zu erlangen, die keine Metalle, aber trotzdem verwertbar sind. Die verbleibende Feinfraktion wird mit jener aus dem ersten Schritt zusammengeführt.

Schlackenaufbereitung Asdonkshof
Schlackenaufbereitung

Weiterverwendung der Schlacke

Am Ende der Schlackenaufbereitung haben wir eine feinkörnige Masse, die auf unserer Deponie für die Abdeckung gefährlicher Abfälle und Asbest sowie für den dortigen Wegebau eingesetzt wird. Unser Labor nimmt regelmäßige Prüfungen vor, um die strenge Einhaltung der herrschenden Qualitätskriterien zu gewährleisten.

Alle während der Schlackenaufbereitung ausgesonderten Eisen- und Nicht-Eisen-Metalle (ca. 7,2 %) werden natürlich der sinnvollen Weiterverwendung zugeführt.

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